Gemeinsam mit dem Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH unterstützte Schneider Organisationsberatung im Auftrag des Ministeriums für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen seit 2013 rheinland-pfälzische Ausländerbehörden bei ihren Veränderungsprozessen zur Stärkung der Willkommenskultur.

In den Jahren 2012 bis 2014 führte die Landesantidiskriminierungsstelle Rheinland-Pfalz mit mehreren Kooperationspartnern ein Projekt durch, in welchem über zwei Jahre Erfahrungen mit anonymisierten Bewerbungen im Rahmen von Einstellungsverfahren gesammelt wurden.

Schneider Organisationsberatung (damals noch Schneider & Kappenstein) rief 2001 die InPact-Projektgruppe ins Leben, an der das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz e.V. (ism), die Arbeitsgemeinschaft der Beiräte für Migration und Integration Rheinland-Pfalz (AGARP) und Arbeit und Leben gGmbH mitwirkten. Das gemeinsame Oberziel war die Verbesserung der Chancengleichheit von Migrantinnen und Migranten auf dem Arbeitsmarkt.

Als Orte alltäglichen Zusammenlebens sind Städte und Gemeinden von zentraler Bedeutung für die soziale, ökonomische und kulturelle Integration von Zugewanderten. Zahlreiche Kommunen auch in Rheinland-Pfalz haben dieser Rolle Rechnung getragen und ihre Integrationspolitik neu ausgerichtet.

Der Titel des Projekts „Vorsprung durch Vielfalt“ der InPact-Projektgruppe steht für die Erkenntnis, dass Unterschiedlichkeit zwischen Menschen die Regel und nicht die Ausnahme ist und, wenn diese wertgeschätzt und effektiv gestaltet wird, ein positives Potential in sich birgt, das allen Beteiligten – Unternehmern und Angestellten, kommunalen Entscheidungsträgern und Bürgern – zugute kommen kann.